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Terra Preta - Die Schwarze Erde

 [15-10-2010, ca. 122 min]

 CROPfm Open End  -  Permalink zur Sendung   

Die südamerikanischen Indios der Vergangenheit waren weder auf Brandrodung noch chemische Düngemittel angewiesen. Sie kultivierten eine spezielle Art Humus, Terra Preta genannt, der es ihnen ermöglichte, sehr hohe Ernteerträge zu erzielen und unbegrenzt von ein und demselben Stück Land zu leben, ohne die Böden auszulaugen. Marko Heckel von TriaTerra beschäftigt sich seit ca. 2 Jahren mit der Terra Preta Forschung von Dr. Haiko Pieplow und wird in der kommenden Sendung über diese Arbeit berichten.


Terra Preta-Forscher Prof. J. Lehmann 2008

Terra Preta kann und soll natürlich auch selbst hergestellt werden, entweder mit Hilfe von TriaTerra-Streu oder einer selbst zubereiteten Mischung aus fein zerkleinerter Kohle und, wenn vorhanden, EM (Effektive Mikroorganismen) - das Ganze vermischt mit Dung (tierischen und menschlichen Fäkalien) und Küchenabfällen. So einfach das klingen mag, die Ergebnisse sind verblüffend und die oft über 1 Meter dicken Humusschichten erlauben es, riesige Gemüsemengen auf 20 - 30 Quadratmetern anzubauen. Marko Heckel über Terra Preta - die schwarze Erde aus dem Regenwald...

Für ZuhörerInnen gibt es die Möglichkeit, sich während der Sendung per skype (account "cropfm") live am Gespräch zu beteiligen.

  TriaTerra Website von Marko Heckel

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Themengebiet: Technologie

Moderator: 

Sendungsgast:

Marko Heckel (Geoökologe, EM-Berater, >> website, >> email, >> Gast-Info)