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Soziologie des Verschwörungsdenkens

 [07-02-2014, ca. 90 min]

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Wie entstehen Verschwörungstheorien? Wie werden sie verbreitet? Was genau sind ihre Ursachen? Und wie wirken sie? Der Soziologe Andreas Anton, M.A., ist live zu Gast und beleuchtet das Zusammenspiel zwischen orthodoxen (anerkannten) und heterodoxen (nicht anerkannten) Überzeugungssystemen und den Prozess der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit in modernen Gesellschaften. Verschwörungstheorien - überzogenes Misstrauen, kollektive Paranoia oder legitimes Mittel um irritierende Ereignisse und Prozesse zu verarbeiten?


Illustration: Matthias Töpfer >> www.bilderdaemmerung.de

In der Sendung präsentiert Andreas Anton ein neues (wissens-)soziologisches Modell verschwörungstheoretischen Denkens und erleutert dies anhand konkreter Beispiele, wie den unterschiedlichen Deutungen der Ereignisse des 11. September 2001 oder der öffentlichen Wahrnehmung des "UFO-Phänomens". Verschwörungstheoretische Erklärungsmodelle gelten zumeist als falsches, illegitimes oder gar gefährliches Wissen. Andreas Anton sieht Verschwörungstheorien als eigenständige Formkategorie sozialen Wissens - unabhängig von ihrem tatsächlichen Wahrheitsgehalt.

  Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene

  Buch: Konspiration - Soziologie des Verschwörungsdenkens (Amazon)

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Themengebiet: Verschwörungen und Theorien

Moderator: 

Sendungsgast:

M.A. Andreas Anton (Soziologe, Autor, >> website, >> email, >> Gast-Info)